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Katholische Erwachsenenbildung als Ausbildungsstätte? |
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20.11.2008 |
National Affairs -
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Das Verhältnis von Ausbildung und Allgemeiner Erwachsenenbildung stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung des „Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich". Unter dem Titel „Verwandt oder verschwägert: Bildung, Ausbildung und Fortbildung" diskutierten von 10. bis 12. November über 80 VertreterInnen der katholischen Erwachsenenbildungslandschaft im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels.
Dabei trafen die unterschiedlichsten Perspektiven aufeinander und reflektierten so die grundsätzliche Frage, ob und wie Katholische Erwachsenenbildung Ausbildung anbieten kann bzw. ob das überhaupt ihre Aufgabe ist. Dabei kristallisierte sich auch die zunehmende Bedeutung der Katholischen Erwachsenenbildung im persönlichkeitsbildenden Bereich heraus. Denn dieser gewinnt im beruflichen Kontext immer mehr an Bedeutung. Dies bedeutet aber auch, dass sich die allgemeine und die berufliche Erwachsenenbildung zunehmend ergänzen und nicht unabhängig voneinander zu sehen sind.
Die TeilnehmerInnen hatten im Rahmen der Jahrestagung die Möglichkeit, sich über ihre Angebote auszutauschen. In Workshops konnten sie zudem neue erwachsenenbildnerische Methoden, wie z.B. Blended Learning oder Beobachtungsprotokoll ausprobieren.
Ein Höhepunkt der Jahrestagung war 25 Jahre „Ausbildungsinstitute für MitarbeiterInnen in der Erwachsenenbildung" in Österreich. Bei dem Festakt betonten Dr. Erika Schuster (bei der Gründung Vorsitzende der BAKEB und heute Präsidentin der FEECA) und Andreas Gutenthaler (Katholisches Bildungswerk Salzburg) die enorme Bedeutung der drei Ausbildungsinstitute als Instrument der Qualitätssicherung für die Katholische Erwachsenenbildung, denn nur durch gut ausgebildete MitarbeiterInnen könne eine qualitätvolle Erwachsenenbildung gesichert werden. |
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